Die Kühlschranktür steht in vielen Haushalten öfter und länger offen, als eigentlich nötig wäre, weil erst nach dem Öffnen überlegt wird, was eigentlich geholt werden soll. In dieser Zeit strömt kühle Luft nach unten aus dem Gerät heraus, und es muss wieder nachgekühlt werden.
Kurz überlegen, dann öffnen
Ein kurzer Moment des Nachdenkens, bevor die Tür überhaupt aufgeht, reicht meist aus, um sich klarzumachen, welche zwei oder drei Dinge man eigentlich holen möchte. Mit dieser kleinen Vorüberlegung lässt sich die Tür gezielt öffnen, die Sachen nehmen und gleich wieder schliessen.
Eine gewisse Ordnung im Kühlschrank hilft zusätzlich, denn wer weiss, wo die Milch, der Käse oder die Reste vom Vortag stehen, muss nicht erst lange suchen, während die Tür offensteht. Feste Plätze für die wichtigsten Lebensmittel machen das Finden zu einer Sache weniger Sekunden.
Besonders bei Kindern lohnt es sich, dieses kurze Nachdenken vor dem Öffnen zur Gewohnheit zu machen, da sie oft aus reiner Neugier die Tür öffnen, ohne konkret etwas zu suchen. Ein Snack, der auf einem separaten Fach im Kühlschrank oder ausserhalb davon bereitsteht, kann hier zusätzlich helfen.
Beim Kochen lohnt es sich, alle benötigten Zutaten aus dem Kühlschrank auf einmal herauszunehmen, statt für jede einzelne Zutat erneut die Tür zu öffnen. Eine kurze Liste im Kopf oder auf einem Zettel hilft dabei, wirklich alles auf einmal mitzunehmen.
Mit der Zeit wird dieses kurze Überlegen vor dem Öffnen zu einer ganz natürlichen Gewohnheit, die kaum auffällt, aber die Tür insgesamt deutlich kürzer offenstehen lässt. Der Kühlschrank muss dadurch weniger oft nachkühlen und arbeitet insgesamt ruhiger.
Eine Notiz an der Kühlschranktür, auf der Vorräte notiert werden, die zur Neige gehen, spart zusätzliche Blicke ins Innere, nur um nachzusehen, ob etwas noch vorhanden ist. So weiss man schon vorher, was fehlt, ohne die Tür dafür extra öffnen zu müssen.