Tuben und Flaschen wirklich bis zum letzten Rest leeren

Landschaftsillustration

Am Boden von Tuben und Flaschen bleibt häufig eine überraschende Menge zurück, die einfach weggeworfen wird, sobald nichts mehr von allein herauskommt. Dabei reicht oft nur ein kleiner Trick, um diesen letzten Rest doch noch nutzbar zu machen, bevor die Verpackung wirklich leer ist.

Einfache Handgriffe für den letzten Rest

Zahnpastatuben lassen sich von unten her aufrollen, während man sie benutzt, sodass die Paste immer weiter nach vorne geschoben wird. Ist die Tube fast leer, hilft es, sie flach zu drücken und ein paar Tage liegen zu lassen, damit sich die letzten Reste am Verschluss sammeln.

Cremeflaschen mit Pumpspender lassen sich am Ende oft nicht mehr vollständig leeren, weil das Röhrchen im Inneren nicht mehr bis zur Flüssigkeit reicht. Ein kurzes Kippen der Flasche auf den Kopf für einige Stunden bringt den Rest wieder in Reichweite der Pumpe, sodass noch mehrere Anwendungen herauskommen.

Spülmittelflaschen und ähnliche Behälter lassen sich am Ende mit ein wenig warmem Wasser aufschütteln, sodass die letzten, oft eingedickten Reste noch verwendet werden können, statt in der Flasche zu vertrocknen. Diese verdünnte Mischung reicht meist noch für ein oder zwei weitere Anwendungen völlig aus.

Manche Verpackungen lassen sich aufschneiden, um an den Rest im Inneren zu kommen, der sich sonst nicht mehr herausdrücken lässt. Das braucht zwar einen Moment mehr Geduld, zeigt aber häufig, wie viel tatsächlich noch übrig war, bevor die Verpackung endgültig im Müll landet.

Wer diese kleinen Handgriffe zur Gewohnheit macht, wirft am Ende spürbar seltener eine Verpackung weg, die eigentlich noch etwas hergegeben hätte. Es braucht nur ein wenig Geduld und die Bereitschaft, den letzten Rest nicht einfach ungenutzt zu lassen.

Ein kleiner Becher oder ein umgedrehtes Glas im Badezimmerschrank hilft dabei, Tuben und Flaschen grundsätzlich mit der Öffnung nach unten aufzubewahren, sodass sich der Inhalt schon von allein am Verschluss sammelt. So ist beim nächsten Gebrauch sofort wieder etwas greifbar, ohne dass die Flasche erst umständlich gedreht und geschüttelt werden muss.